Professkerzen

Ensdorfer beteten Via Lucis

Veröffentlicht am: 11. Juni 2017

Der österliche Lichtweg – in der Seuloher Kapelle „Patrona Bavariae“
Gemeinsam betend, meditierend und singend - 14 Stationen von der Auferstehung Jesu bis zur Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten

Bei einer Turinfahrt zu Ostern 2015 an die Stätten des Heiligen Don Boscos hatte die Gruppe den österlichen Lichtweg, auch „Via Lucis“ genannt, als Morgenimpuls gebetet. Angeregt durch die gemeinsame Erfahrung machte man sich auch in Ensdorf in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten gemeinsam auf den Weg. 

 

Erstmals luden die Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos Ensdorf mit Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein dazu ein, über 4 Wochen hinweg - einmal wöchentlich – in der Kapelle Seulohe den österlichen Lichtweg zu beten. Die Kapelle war im Landkreiswettbewerb 2014 als Schönste ausgezeichnet worden.

 

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Der „Österliche Lichtweg“ betrachtet, vergleichbar dem Kreuzweg in der Fastenzeit, 14 Stationen von der Auferstehung Jesu bis zur Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Er entstand in den 1990-er Jahren im Umfeld der Salesianer Don Boscos und ist der Ausdruck eines österlichen Glaubens. 

Direktor Pater Christian Liebenstein begrüßte alle am ersten Abend ganz herzlich und führte in die Gebetsform des österlichen Lichtwegs ein. Inge Roidl und Petra Schimmelpfennig teilten in kurzen Worten ihre Begegnung mit dem österlichen Lichtweg mit.Sie zeigten dazu ein paar eindrucksvolle Bildern von der Don-Bosco-Basilika in Turin, in welcher es im Altarraum kein Kreuz gibt, sondern wo man bereits beim Eintritt in die Kirche von einem 8 Meter großen auferstandene Jesus Christus beindruckt ist.

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So waren nun alle eingeladen, den Weg von der Verwirrung und Erschütterung durch das leere Grab bis zur Freude und Begeisterung an Pfingsten, aufgeteilt in 3 bis 4 Stationen je Abend, im österlichen Lichtweg betend, meditierend und singend mit nachzugehen.An allen Abenden begann man, begleitet von Georg Roidl, mit einem gemeinsamen Lied und betrachtete nacheinander die österlichen Geheimnisse. Das Lesen aus der Bibel und die Bildbetrachtungen, welche an eine Leinwand projiziert wurden (Bilder des in Holz geschnitzten „Via Lucis“ aus der Don-Bosco-Basilika), wurden umrahmt von Gedanken hierzu, Zeiten der Stille, meditativer Musik von Georg Roidl und Gebeten. Am dritten Abend, am 24. Mai - Fest Maria Hilfe der Christen, welches Don Bosco sehr wichtig war – spendete Pater Christian Liebenstein allen den Maria-Hilf-Segen.

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Beim letzten Treffen wurde der letzte Abschnitt des österlichen Lichtwegs gemeinsam gebetet und man schloss mit einer Tauferinnerung. Für jeden wurde eine kleine Kerze mit Flammensymbol an der Osterkerze entzündet und von Pater Liebenstein mit den Worten überreicht: „Empfange das Licht Christi!“. Das Licht sollte daran erinnern, in der Taufe das Licht Christi empfangen zu haben und dass in der Firmung die Kraft des Heiligen Geistes auf jeden einzelnen herab gekommen sei. Nach dem Segen wurde noch das Lied: „Atme in uns, Heiliger Geist gesungen.“

Zum Abschluss waren alle bei sommerlichen Temperaturen in den wunderschönen Klosterinnenhof zu Wein und Knabbereien eingeladen. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Sturm und die Seuloher Pfarrgemeindemitglieder, die uns die Kapelle zur Verfügung stellten sowie an Georg Roidl für die musikalische Begleitung.

Inge Roidl und Petra Schimmelpfennig
Juni 2017

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