Professkerzen

"Gott inside - mit Don Bosco unterwegs"

Veröffentlicht am: 01. Juni 2017

Zum zweiten Mal fand die spirituelle Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche „Gott inside – mit Don Bosco unterwegs“ statt. Sie stand unter dem Thema „Vergebung und Versöhnung".

Dank der großzügigen Spenden von der Pater Herbert Bihlmayer Stiftung, von Herrn Pater Josef Wenzl SDB (Vilsbiburg) – welche er von der „Schongauer Pilgergruppe“ (diese begleitet er seit einigen Jahren) für ein Projekt, das er gerne unterstützen möchte, erhalten hat, sowie der Gemeinde Ensdorf, der Raiffeisenbank Unteres Vilstal, dem katholischen Frauenbund Ensdorf, der CSU Ensdorf, der Don Bosco Druckerei und privaten Spendern, konnte für 17 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren der Preis für Unterkunft und Verpflegung, Material, Versicherung, usw. um die Hälfte reduziert werden.

Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Unterstützern, vor allem auch für die Begleitung im Gebet und Direktor Pater Christian Liebenstein für sein dasein vor und während den Tagen der Freizeit.

"Kennenlernen" - " Don Bosco kennenlernen" - "Rollenspiele"

Im Klostergarten gab es bei wunderbarem Wetter zunächst verschiedene Kennenlernspiele. Eine Herausforderung dabei: Am Baumstamm mussten sich alle nach dem Alphabet der Vornamen aufstellen, ohne dabei den Boden zu berühren.

Am Abend stand Don Bosco im Mittelpunkt. Die Jungs und Mädchen gestalteten auf einem großen Plakat kreativ ein Wappen für Don Bosco, mit seinen wichtigsten Lebensdaten und stellten Eigenschaften dar, beispielsweise freundlich, er liebte Kinder und Jugendliche, er half ihnen.

Jeder Tag endete in der „Oase der Stille“ mit Abendgebet und Segen.

Anknüpfend an den Vorabend gestaltete jeder am zweiten Tag nach Gedankenanstößen „Was macht mich aus?, Was macht mich einzigartig?, Welche positiven Eigenschaften habe ich?“ auf großen Kuverts sein eigenes Wappen, das dazu genutzt wurde, sich gegenseitig positive Nachrichten zu schreiben.

Später hörten die Jungs und Mädchen die Geschichte „Sonst bist du nicht mehr meine Freundin“. Sie erzählten dazu, wo sie selbst in ihrem Leben solche Situationen kennen. In Kleingruppen wurde ein Rollenspiel ausgedacht, in dem es um Ausgrenzung, Streit, Neid oder Ähnliches ging. Es entstanden kleine Theaterstücke, die allen vorgetragen wurden.

Die Freizeit nach dem Mittagessen nutzten die Kids zum Tischtennis-, Fußball- und Billardspielen oder Verstecken im riesigen Klostergarten.

"Obwohl-Liebe" - "Das Doppelte Kreuz" - "Gemeinsam die Welt retten"

Am Dienstag stand die Geschichte vom „Doppelten Kreuz“ im Mittelpunkt. Ein Kreuz stand für Jesus und das darauf liegende für jeden selbst. So sammelten alle negative Situationen wie Streit, Mobbing, Angst, Lügen usw. und was sie davon bei Jesus am Kreuz loswerden möchten. Dazu bastelte jedes Kind sein eigenes kleines Holzkreuz und verzierte es.

Nachmittags stand „die Welt retten“ auf dem Programm. Die Kinder sprachen darüber, womit man selbst etwas zu einer besseren Umwelt beitragen kann und wie man achtsam mit dem Geschenk Gottes umgeht, zum Beispiel mit dem Radfahren, Wasser sparen, kein Essen wegwerfen. Dazu gab es auch spielerische Elemente, deren Aufgaben nur gemeinsam gelöst werden konnten, wie einen Ball, der symbolisch für die Erde stand, durch den Klostergarten auf einem vorgegebenen Weg sicher in die Grüne Kapelle zu transportieren.

Gezeigt wurde noch der Film „Aufregung um Jesus“; nach dem Gebet in der „Oase der Stille“ machten sich alle zu einer Nachtwanderung zur Steinbergwand auf. An einer Feuerschale lauschten alle der Geschichte von den „Zwei Wölfen in meinem Herzen“.

 "Versöhnung" - "Gottesdienst"

Am nächsten Tag erfuhren die Kinder, was Versöhnung bewirkt. In einer Steinmeditation ging es darum, welche Steine uns manchmal im Weg liegen. Es wurde klar: Steine im Leben gehören dazu. Und mit dem Gleichnis vom barmherzigen Vater wurde bewusst: „Versöhnung ist, wie wenn mir ein Stein vom Herzen fällt.“ Dies war auch die Hinführung zum Sakrament der Versöhnung, der Beichte. In ihr „umarmt“ mich Gott und nimmt meine Schuld von mir – war die Botschaft. Es bestand nun für jeden, der wollte, das Sakrament der Versöhnung oder ein Gespräch mit Segen zu empfangen. Herr Pater Liebenstein, der sich bereit erklärt hatte, die Beicht-gespräche zu hören, war an diesem Vormittag mit dabei. Die Kinder konnten ihn alles fragen, was sie schon immer über Beichte wissen wollten. Wie z.B. „Wenn sie jemand anderes fragt, was ich gebeichtet habe?“ „Wenn ihnen jemand beichtet, dass er einen Mord begangen hat?“ – oder- „Kann man irgendetwas falsch machen beim Beichten?“ Als Beicht- bzw. Gesprächshilfe bekamen die Kinder ein Blatt mit einem gemalten Weg – „Mein Weg, mit Abschnitten – meine Familie, Freunde, Schule, Umwelt, Gott“ und konnten ihren Stein bewusst darauf ablegen.

Zum Abschluss feierte Pater Liebenstein mit uns, den Eltern, Großeltern und weiteren Mitgliedern der SMDB-Ortsgruppe einen Gottesdienst, in der Klosterkapelle. Diesen hatten die Kinder und Jugendlichen mit einem Rollenspiel zur Lesung, selbst geschriebenen Fürbitten, selbst ausgewählten Liedern und einer wunderbaren Altarraumgestaltung, mit vorbereitet.

Nach vier Tagen ging damit eine für alle wunderbare, segensreiche Zeit zu Ende.

•             Betreuer

Die Kinder haben mit den Salesianischen Mitarbeitern Don Boscos, Hedi Mayr, Lucas Kirberg, Inge Roidl, Petra Schimmelpfennig und Wilma Schmidts, vier erlebnisreiche Tage verbracht.

•             Versorgung

Die Ensdorfer Klosterküche verwöhnte alle mit liebevoll hergerichtetem Essen morgens, mittags und abends und sogar am Nachmittag mit Kuchen, das allen sehr gut schmeckte.

Der heilige Johannes Bosco
Johannes-Bosco

Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren. Sein berühmtes Zitat: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" spiegelt die für ihn und seine erzieherische Tätigkeit kennzeichnende Grundhaltung [...]

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Schon Mitte des vorletzten Jahrhunderts erkannte Don Bosco die Bedeutung und Würde der Laien. Er bezog zahlreiche Frauen, darunter auch seine Mutter Margareta, und Männer als Lehrer, Ausbilder und Erzieher in sein Jugendwerk ein. Daraus erwuchs seine Idee des „Salesianers in der Welt“, der heutigen Salesianische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos (SMDB).

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