Professkerzen

Rom: Treffen zum Leitgedanken

Veröffentlicht am: 28. Januar 2016
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Lassen wir uns gemeinsam mit Jesus auf das Abenteuer des Geistes ein

Treffen der internationalen Don-Bosco-Familie zum Jahresleitgedanken in Rom

Vom 14. bis zum 17. Januar 2016 fanden im Generalat in Rom die 34. Tage der Spiritualität der Salesianischen Familie statt. Mit ungefähr 370 Teilnehmern waren so viele Angehörige der internationalen Don-Bosco-Familie der Einladung nach Rom gefolgt wie noch nie zuvor. Die Teilnehmer kamen aus 16 verschiedenen Ländern aus Europa, Asien, Afrika und Amerika. Es waren Vertreter von 21 der insgesamt 30 Gruppen der Salesianischen Familie anwesend. Dazu kamen noch einige „Freunde Don Boscos“, also Menschen, die von Don Bosco fasziniert und begeistert sind, aber keiner der Gruppen der Don-Bosco-Familie angehören. Der Generalobere Don Ángel Fernández Artime betonte im Laufe der Tage mehrmals, wie wichtig es für die Salesianische Familie sei, auch diese Personen mit einzubeziehen.

Die Vorträge behandelten verschiedene Aspekte des Jahresleitgedankens. Der Generalobere erläuterte zu Beginn seiner Vorstellung des Jahresleitgedankens seine Themenwahl. Er habe die Sicherheit gewonnen, dass die ganze Salesianische Familie einer großen Spiritualität, eines großen innerlichen spirituellen Lebens bedürfe. Und zwar nicht um sich von der Realität zu entfernen und in einer anderen Welt zu leben, sondern um unsere Aufgaben in der Nachfolge Don Boscos gut wahrnehmen zu können. Den Begriff „Abenteuer des Geistes“ habe er gewählt, weil wir nicht wissen, was mit uns geschehen, wohin Gott uns bringen wird, wenn wir Ihm voll und ganz vertrauen.

Neben den Vorträgen waren die Tage gefüllt mit Meditationen, Eucharistiefeiern, Gruppenarbeiten in den verschiedenen Arbeitssprachen (Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Slowakisch), Liedern und vielen Gesprächen mit alten oder neuen Bekannten. Dazu fanden auch Treffen einzelner Gruppen der Don-Bosco-Familie statt, so z.B. für mich der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos, die aus zehn verschiedenen Ländern angereist waren, darunter Brasilien und Kongo.

Wie auch schon in seiner Begrüßung erwähnte Don Artime noch einmal in seinen Schlussworten, dass es sich bei diesem Treffen nicht einfach um einen Kongress zum aktuellen Jahresleitgedanken handle, sondern um ein Familientreffen. Jede Gruppe dieser Familie lebe ihre eigene Realität, interessiere sich aber ebenso für das Leben der anderen Familienmitglieder. Es bleibe weiterhin eine große Aufgabe sich untereinander noch besser kennenzulernen. Die Don-Bosco-Familie habe die Aufgabe in der Kirche für andere da zu sein. Das Treffen sei Ausdruck der großen Vitalität der Salesianischen Familie, der größten geistlichen Familie innerhalb der Kirche, weshalb die Anwesenheit einer und eines jeden wichtig sei, um die Anliegen Don Boscos anschließend gestärkt in die eigene Realität zu tragen. Jede und jeder von uns sei ein Botschafter der Don-Bosco-Familie.

Die Tage der Salesianischen Spiritualität sind eine gute Gelegenheit, die weltweite Realität des Erbes Don Boscos und der Don-Bosco-Familie selbst erfahren zu können. Und der Abschied von neuen und alten Freunden fällt leichter mit dem Gedanken, dass wir alle als Salesianische Familie miteinander verbunden sind und für dieselbe Idee brennen.

Barbara Klose SMDB

Der heilige Johannes Bosco
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Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren. Sein berühmtes Zitat: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" spiegelt die für ihn und seine erzieherische Tätigkeit kennzeichnende Grundhaltung [...]

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Schon Mitte des vorletzten Jahrhunderts erkannte Don Bosco die Bedeutung und Würde der Laien. Er bezog zahlreiche Frauen, darunter auch seine Mutter Margareta, und Männer als Lehrer, Ausbilder und Erzieher in sein Jugendwerk ein. Daraus erwuchs seine Idee des „Salesianers in der Welt“, der heutigen Salesianische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos (SMDB).

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