Anna-Lena Lutz aus Benediktbeuern

Veröffentlicht am: 2. April 2026

Hallo in die Runde! Mein Name ist Anna-Lena Lutz und ich bin 26 Jahre alt. Seit Oktober 2020 studiere ich in Benediktbeuern „Soziale Arbeit“ und „Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit“, zunächst coronabedingt online, dann seit Oktober 2022 in Präsenz. Durch eine Studienfreundin bin ich das erste Mal mit Don Bosco in Kontakt gekommen, als sie mich zu einem studentischen Don Bosco-Stammtisch mitgenommen hat. Dort begeisterte mich P. Claudius Amann SDB, damals Direktor, für die Pädagogik Don Boscos und sein Lebenswerk. Der Funke wurde dann bei mir mit dem nächsten Stammtisch gezündet, bei dem die SMDB des OZ Benediktbeuern sich vorstellten. Der musste aber in mir noch etwas nachwirken, bevor ich mich im Oktober 2024 mit P. Heinz Menz in Verbindung gesetzt und schließlich  meine Vorbereitungszeit begonnen habe.

Anna-Lena Lutz 

 

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lag mir schon immer am Herzen – vielleicht auch durch meine sechs jüngeren Geschwister im Alter von 9-24. Ob als Tutorin in der Schule, bei der Sommerferienbetreuung oder auch in meinem FSJ habe ich gespürt, dass es mir wichtig ist, Kinder und Jugendliche nicht nur zu betreuen, sondern sie auch zu begleiten. Ich möchte für sie Ansprechpartnerin zu allen Fragen des Lebens sein. Neben dem Studium bin ich bis heute in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und daheim, in der Nähe von Nürnberg, in der Pfarrei bei den Ministrant:innen aktiv. In beiden Tätigkeiten kann ich junge Menschen für den Glauben begeistern und sie auf ihrem Weg begleiten. Genau das ist es, was mir an der Idee Don Boscos so wichtig ist. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass es Vorbilder im Glauben braucht, damit junge Menschen ihren Glauben leben. Gerade bei einem guten Gesellschaftsspiel entwickeln sich oft die spannendsten Gespräche über „Gott und die Welt“.

Wenn ich einmal eine Pause brauche, bastle oder lese ich gerne oder man findet mich auch oft in der Klosterkapelle in Benediktbeuern. Hier komme ich zur Ruhe und zu Gott. Dabei hat mir jedoch immer etwas gefehlt – eine Gemeinschaft, die dies mitträgt. Die habe ich in der Vereinigung der SMDB und in deren OZ Benediktbeuern gefunden. Nicht zuletzt hat auch meine Wallfahrt nach Turin im April 2024 meine Berufung nochmals gestärkt. Mit Mitstudierenden, Freiwilligen des Klosters und  Hochschulseelsorger P. Norbert Schützner waren wir eine Woche lang auf den Spuren Don Boscos unterwegs. Neben dem Geist Don Boscos, den man dort gut spüren kann, wurde auch das, was ich zuvor gelesen hatte bzw. was wir von P. Schützner erzählt bekamen, durch eigene Eindrücke lebendig - sei es am Colle Don Bosco oder in Valdocco. Berührt haben mich auch die Pinardi-Kapelle und das Grab Don Boscos – hier hatte ich besonders intensive Gebete, die mich gestärkt und erfüllt haben. Umso mehr freut es mich, dass ich am 14.02.2026 mein Versprechen als SMDB ablegen durfte. P. Menz zelebrierte gemeinsam mit P. Schützner und P. Zeisel den Gottesdienst. Neben den SMDB aus Benediktbeuern und auch einigen SMDB aus München, füllten meine Familie sowie einige Studienfreunde die Hauskapelle gut aus. Ich freue mich jetzt, Euch alle kennenzulernen!

Anna-Lena Lutz